Letzte Woche habe ich Dir gezeigt, wie Du es auf keinen Fall wirst. Ich gehe davon aus, dass Du das nicht wirklich willst!

Was also tun? Grundsätzlich ist es doch so: Spontan fallen uns erst einmal viel mehr Sachen ein, die wir gar nicht gut finden. Leider fokussieren wir uns dadurch so oft das Negative.

Allerdings können wir uns das zu Nutze machen. Wir drehen den Spieß einfach um! Also finden das positive Gegenteil zu der Äußerung.

Lass Dich also überraschen, wie sich die Gedanken ändern…

 1. „Ich habe da eine Idee! Besprechen wir im Meeting !“

Was sie sich da wieder ausgedacht hat… Bin ja schon gespannt, was es dieses Mal ist.

Auf jeden Fall toll, dass sie uns mit einbezieht und damit sämtliche Vor- und Nachteile gemeinsam diskutiert werden.

Am meisten hat mich letztes Jahr beeindruckt, dass sie aufgrund unserer Argumente tatsächlich gesagt hat, das es eine Schnapsidee war. Und sie froh ist über so ein Super-Team, auf das sie sich verlassen kann.

Da lege ich mich doch gern für ins Zeug!!

Na, wie hört sich das an?

2. „Die Kosten sind seit Jahren stabil? Das ist eine solide Basis! Kannst Du mir die Entwicklung kurz erläutern?“

Klar! Sehr gerne doch! Ich habe dazu ja extra einen 5-Jahres-Vergleich erstellt, aus dem hervorgeht, dass die Fixkosten stabil sind und wie sich die variablen im Verhältnis zum Umsatz verhalten.

Da freue ich mich doch, dass ich ihr das jetzt aufzeigen kann, wenn ich mir schon die Mühe gemacht habe, obwohl oder besser gerade weil unser Ergebnis äußerst positiv ist.

Schön, dass sie hier mir und meiner Arbeit vertraut und dies auch anerkennt.

 3. „Mensch, das ist ja mal eine Idee!“

Jaaaaaa! Da wachse ich doch glatt noch ein paar Zentimeter.

Auch wenn meine Idee letzten Endes nicht umgesetzt wird, auf jeden Fall wird sie in Erwägung gezogen.

Schön zu erfahren, dass ich von meiner Chefin als ein wertvolles Mitglied unserer Firma gesehen werde. Da bekomme ich doch glatt Lust auch meine Freunde und Bekannte nach Wünschen oder Verbesserungen für unsere Produkte zu fragen.

Ist ja für die Entwicklungsabteilung vielleicht auch ganz interessant…

Stell Dir mal vor, davon wird etwas umgesetzt! Da identifiziere ich mich doch glatt noch mehr mit meinem Unternehmen.

 4. „Ich bin in letzter Zeit so viel unterwegs gewesen, bringt mich mal auf den neuesten Stand!“

Prima! Kurzes Info-Meeting. Da können wir ihr zeigen, was wir in den letzten beiden Wochen erledigt haben.

Also mir macht das Spaß, wenn ich so eigenverantwortlich arbeiten kann und wir unserer Chefin „beweisen“ können, das es auch ohne sie läuft.

Wir sind ja auch ein eingespieltes Team, in dem jeder weiß, was er wann und wie zu erledigen hat. Sind wir doch auch stolz, wenn es läuft.

 

 

 5. „Da muss ich erst einmal darüber nachdenken…“

Klar wäre mir ein sofortiges JA lieber gewesen. Aber besser sie überlegt jetzt erst einmal und morgen bekomme ich dann eine definitive Aussage, auf die ich mich verlassen kann!

Vielleicht muss sie das auch selber noch einmal checken. Ach doch, auf jeden Fall nimmt sie die Dinge ernst und macht sich Gedanken.

Das gibt mir eine Verlässlichkeit, weil so ihre Anforderungen und Zusagen immer Hand und Fuß haben.

Offensichtlich interessiert sie sich für die Wünsche und Anregungen ihrer Mitarbeiter…

 

 

 6. „Ich hätte gern noch ein paar Änderungen…“

Mist! Ich dachte, ich wäre endlich fertig. Hätte sie doch gleich sagen sollen, wie es aussehen soll…

Naja was soll es? Wenn sie mir ihre Erwartungen nicht mitteilen würde, könnte ich es in Zukunft ja nicht besser machen! Hmmm – ehrlich gesagt, dass weckt ja auch meinen Ehrgeiz, endlich etwas abzugeben, das nicht mehr geändert werden muss.

Schon cool eigentlich. Sie sagt zwar genau, welche Ergebnisse sie bis wann haben will, lässt aber durchaus offen, wie ich dahin komme. Und es gibt auch keinen auf den Deckel, wenn es nicht gleich passt.

Stimmt, seitdem sie meine Chefin ist, habe ich richtig was dazu gelernt. Und letzten Endes macht das doch wirklich Spaß und schafft Befriedigung, wenn ich gefordert werde ohne negativen Druck!

 

 7. „So! Telefon ist umgestellt und Frau Tent ist informiert, dass wir nicht gestört werden.“

Wow! Das ist ja mal eine Ansage!

Da habe ich doch gleich mal ein gutes Gefühl. Denn mal ehrlich, auch wenn ich mich vorbereitet habe, bringen einen die dauernden Unterbrechungen dann doch aus dem Fluss. Schließlich müsste ich sonst immer ein Stück davor wieder anfangen, damit wir den Faden wieder finden.

So ist das total effizient. Dann sind wir in einer Stunde durch, ich kann die notwendigen Änderungen machen und dann haben wir es.

Großartig wie sie uns das vorlebt, dass hier alle die gleiche Wertschätzung erfahren. Ob es um fachliche Angelegenheiten geht oder um die Mitarbeitergespräche; sie ist immer ganz konsequent bei dem einen Thema!

Na und sie macht keinen Unterschied, ob sie mit einem Kunden, einem Kollegen, einem Vorgesetzten oder einem Mitarbeiter spricht.

 

Nun hast Du 7 Möglichkeiten, die auf jeden Fall eine positive Resonanz hervorrufen werden.

Dir fällt dazu auch noch etwas ein? Lass es mich wissen.

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Sonnige Grüße

Deine Nicole

 

* photographed by Ryan McGuire