Heute zeige ich Dir, was Du sagen musst, damit bestimmt keiner Deiner Mitarbeiter weiterhin Lust hat mit Dir zusammen zu arbeiten. Im Sinne von, Du sagst und Dein Mitarbeiter denkt sich seinen Teil. Das Wunderbare daran? Es geht total schnell und einfach und effektiv.

Blöd ist nur, wenn Du es Dir anders überlegst… Andersherum dauert es nämlich garantiert länger und zu Beginn funktioniert es garantiert nicht mit Leichtigkeit! Oder bist Du Dir schon ganz klar darüber, wie Du es schaffst, die Anerkennung Deiner Mitarbeiter zu bekommen?

 1. „Du machst das, weil ich Deine Chefin bin!“

Wow! Das ist doch mal ein greifendes Argument. Klar – da lege ich doch sofort mit Volldampf voraus los.

Nachdenken, ob das Sinn macht, brauche ich ja jetzt nicht mehr. Meine Meinung zählt nicht.

Verantwortung für mein Tun? Überflüssig!

Chefin sagt – ich mache. Hugh!

Total praktisch, oder?

 

 2. „Wo sparen? Am Besten, solange es gut läuft! Fang mal bei Dir selbst an!“

Na herzlichen Dank! Das ist ja total motivierend. So viel Wertschätzung, die mir da entgegen schlägt. Wohl kaum! Da frage ich mich doch gleich, wieso ich hier überhaupt noch arbeite und mich diese Chefin mal eingestellt hat?!

Erst recht nicht, wenn ich gerade ein äußerst positives Ergebnis präsentiert habe und eine lukrative Gewinnausschüttung für die Chefin am Ende des Jahres herausspringt…

Aber das ist natürlich etwas ganz anderes.

 

 3. „Da hast Du doch keine Ahnung von!

Ach so? Na, da werde ich noch einmal den Mund aufmachen und eine Idee vortragen. Aber auf gar keinen Fall!

Macht sich immer gut, die eigenen Mitarbeiter als absolut unmündig darzustellen.

Seltsam! Ich könnte doch auch der Kunde sein, oder nicht?! Und wenn ich mir ein anderes Produkt wünschen würde, dann habe ich also keine Ahnung!

Sind die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden auch so egal? Interessiert Dich nicht, welche Lösungen Du den Kunden bieten kannst?

 

 4. „Ihr wisst gar nicht, wie gut Ihr es hier habt!“

Genau! Nur hier kann man arbeiten und Geld verdienen.

Alle anderen verdienen mal gar nix „da draußen in der bösen Welt“. Und die müssen noch richtig viel dafür arbeiten!

Wir sitzen hier ja nur rum und lackieren uns die Fingernägel, machen Kaffeeklatsch oder spielen verstecken.

Fragt sich nur, wieso die Produkte fertig werden, die Vermarktung steht und die Rechnungen bezahlt sind…

 

 5. „Was interessiert mich der Schnee von gestern?!“

Ja offensichtlich gar nix, wie es ausschaut. Doof nur, dass ich jetzt 4 Stunden umsonst gearbeitet habe. Insofern sollte das doch interessieren? Super! Damit schadest Du Dir und Deinem Unternehmen auf jeden Fall!

Oder noch schlimmer für mich persönlich… Du hast mir etwas versprochen, was mit total wichtig ist, was ich mir richtig wünsche. Ich habe Dir vertraut. Und jetzt ein paar Tage später, in denen ich mich schon riesig gefreut habe und mir „das Neue“ in den schillerndsten Farben ausgemalt habe, kommt das! Chefin: „Ich habe noch mal darüber nachgedacht – das geht so doch nicht! Das musst Du doch verstehen!“

So? Muss ich das? Ich bin jetzt aber doch total enttäuscht, weil ich Dir eigentlich vertraut habe und mich gefreut habe, dass Du Dich für meine Wünsche interessierst.

 

 

 6. „Wenn man nicht alles selber macht…!“

Nee klar! Die Chefin kann alles besser!

Wozu bin ich denn jetzt überhaupt da? Ich würde es Dir ja gern Recht machen und meine Aufgaben zu Deiner Zufriedenheit erstellen…

Wäre nur hilfreich, wenn Du mir schon bei der Aufgabenverteilung sagen könntest, was Du von mir erwartest. Hellseherische Fähigkeiten besitze ich nämlich nicht!

Großartig, wenn Du alles besser kannst, brauche ich mir doch gar keinen Kopf machen. Ist doch eh zwecklos. Du hast doch immer etwas zu meckern. Dabei würde ich mir wünschen, dass Du mir vorab klarere Anweisungen gibst und auch ein konstruktives Feedback.

 

 7. „Sorry, aber das ist wichtig!“ – und ging ans Telefon

Upps! Und ich? Bin ich nicht wichtig?

Haben wir hier nichts Wichtiges zu besprechen? Warum sitzen wir dann eigentlich hier? Geht ja nur um unser laufendes Projekt…

Und Du erzählst mir etwas von Prioritäten setzen. Ist es jetzt oberste Priorität, dass ich Dir hier beim Telefonieren zuhöre, anstatt an meinem Platz die Präsentation zu korrigieren, die wir in 2 Tagen vorstellen müssen?

Dafür sitze ich dann nachher wieder länger da und kann nicht wie versprochen, rechtzeitig zuhause sein und mit meinem Mann pünktlich zu unserer Verabredung gehen.

 

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Sonnige Grüße

Deine Nicole

 

* photographed by Ryan McGuire