Seltsame Frage? Woher Du die kennen sollst? Vielleicht eher, als Du denkst! 😉

Carlotta kann auch Britta, Andrea, Claudia oder wie auch immer heißen. Sie ist ein Beispiel für die jungen Frauen, die ich in letzter Zeit immer häufiger antreffe. Die etwas bewegen wollen, dann doch wieder Zweifel haben, unzufrieden mit ihren Vorgesetzten sind und noch ihren beruflichen Weg suchen…

Aber lies selbst – vielleicht kennst Du sie ja ganz genau?!

Carlotta ist 28 Jahre jung. Sie hat ein strahlendes Lächeln und eine sympathische Ausstrahlung. Mit ihrem Freund Nils lebt sie derzeit in einer schönen Altbauwohnung in der Oststadt. Die Beiden wollen irgendwann heiraten. Kinder wollen sie später auch haben und dann evtl. stadtnah in ein altes Haus ziehen. Sie lieben es durch die Stadt oder über Land zu fahren und nach interessanten Objekten Ausschau zu halten. Gern kehren die Beiden dann noch in ein hübsches Café oder ein schickes Restaurant ein.

Nils ist Ingenieur bei VW in der FE. Carlotta hat WiWi mit Schwerpunkt Personal studiert. In einem mittelständischen Verlag hat sie als Trainee angefangen. Eins ist für Carlotta sicher: Sie will in ihrem Leben etwas erreichen. Manchmal ist sie schon sehr frustriert von ihrem Vorgesetzten und wünscht sich, dass dieser anders agiert. Im Kollegenkreis ist sie meist diejenige, deren Hilfe in schwierigen Situationen in Anspruch genommen wird. Oft übernimmt sie auch die Rolle als „Sprachrohr“ oder als „informelle Leaderin“ (Anmerkung: Das sieht sie übrigens als gar nichts Besonderes an…).

Erstaunlicherweise nimmt sie gar nicht wahr, dass sie im Grunde schon Führungsaufgaben ausübt. Eigentlich strebt sie selbst auch eine Führungsposition an, glaubt aber, dass sie noch gar keine Erfahrungen hat und das nicht kann, redet ihre „Erfolge“ klein. Sie ist sich unsicher, ob sie das überhaupt könnte oder auch, ob sie nicht doch noch zu jung ist. Außerdem will sie definitiv nicht so sein wie die Führungskräfte in ihrem Umfeld. Sie fragt sich daher, was sie denn wohl dazu machen müsste. Auf keinen Fall will sie sich verbiegen oder so werden wie die, deren Art sie als unmöglich empfindet.

Carlotta geht Joggen oder Inlinern und liest gern. Zum Entspannen macht sie Yoga und Meditation und trifft sich gern mit Freunden. Sie hat großen Spaß daran, ihre Wohnung nach ihrem Geschmack einzurichten und mit entsprechender Deko gemütlich zu gestalten.

Von Zeit zu Zeit geht sie auf die eine oder andere Netzwerk-Veranstaltung, um nach Gleichgesinnten oder Mentorinnen zu suchen. Mit ihrer Freundin trifft sie sich in spannenden Locations.

Musik ist ihr wichtig. Manchmal Soul, R’nB, HipHop, dann wieder Deutsche Lyrics, Entspannungsmusik – je nach Lust und Laune. Sonst eben einfach auch nur mal Radio.

Gern stöbert sie bei „Impressionen“, liest den Spiegel, happinez, Myself, Modern Styling, Elle, Instyle. Außerdem aber auch Bücher zu Psychologie, NLP, Krimis.

Für ihr Vorankommen hat sie schon einige Weiterbildungen gemacht. Ja! Doch! Sie will erfolgreich sein, aber nicht um jeden Preis und irgendwie weiß sie noch immer nicht recht wie.

Manchmal fühlt Carlotta sich hin und her gerissen. Manchmal gibt sie Gas und will etwas erreichen, manchmal findet sie alles anstrengend, ist ihr alles zu viel. Manchmal fühlt sie sich total kompetent, dann quälen sie wieder Selbstzweifel. Sie fühlt sich manchmal nicht anerkannt. Allein auf ihrer Position, ohne Vorbild oder echte Förderer.

Dann glaubt sie wieder daran, dass sie alles erreichen kann, was sie will. Sie wünscht sich Unterstützung von gleichgesinnten erfolgsstrebenden Frauen, ein Netzwerk als geschütztem Raum. Es nervt sie, dass so wenig Frauen voranstreben oder es wenn, genauso „blöd“ machen, wie viele Vorgesetzte, deren Art sie wenig förderlich empfindet. Zumal sie bereits am eigenen Leibe erfahren musste, wie schnell wir durch unsere Vorgesetzten missachtet und demotiviert werden und dadurch der Spaß und Elan bei vielen auf der Strecke bleibt.

Das sind doch ungenutzte Potentiale oder?

Manchmal spukt dann zu allem Überfluss auch noch in ihrem Hinterkopf herum, wie sich denn später Karriere und Kind vereinbaren lassen. Denn auch mit Kind will sie keinen Karriereknick hinnehmen, sondern passende Alternativen leben. Sonst könnte sie sich die Anstrengung vorwärts zu kommen auch sparen?! Und dann nervt es sie auch noch, wenn viele resigniert sagen, wie schwer alles ist und das sich sowieso nichts ändert. Daran will sie im Grunde gar nicht glauben.

Carlotta hatte Glück…

Auf einer Weiterbildung traf sie ihre ganz persönliche Führungsfee. Führungsfee deshalb, weil ein wenig Magie gerade im Business nicht verloren gehen sollte. 😉 Und wünschen wir uns das nicht alle insgeheim manchmal? Das da jemand kommt, mit einem Zauberstab, etwas Feenstaub über uns streut und dem Schmetterling in uns zum Schlüpfen verhilft?

Sie sprachen viel über Carlottas derzeitige Job-Situation, wie unzufrieden sie mit ihrem Chef ist und wie sie sich das vorstellen würde, wenn sie selbst bewusst in Führung gehen würde.

Die Führungsfee erzählte ihr aus ihrem Feenleben – wie das alles so bei ihr war, bevor ihr eigener Schmetterling sich von seiner Puppe befreite und strahlend schön davonflatterte. Der Weg war auch nicht immer einfach. Schwierige Situation mit ihrem Chef, die eigene Führungs-Persönlichkeit lange verkannt, um nun genau diese ganzen Erfahrungen zu nutzen und junge Frauen zu ermutigen, ihren Weg „nach oben“ zu gehen. Je mehr das tun, desto größer sind die Chancen, unsere Arbeitswelt menschlicher und wertschätzender zu gestalten mit den Stärken, die Frauen haben. Gemeinsam mit Männern, nicht gegen sie, sich gegenseitig ergänzend und bereichernd. Ein Traum? Bestimmt!

Aber wenn wir etwas tun, können Träume auch Wirklichkeit werden…

Weck die Chefin in Dir und entdecke Deine Potentiale!

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Sonnige Grüße

Deine Führungsfee Nicole

 

*Beitragsbild von Concord90 (Quelle: Pixabay)