Mein größtes AHA-Erlebnis – oder besser gesagt eine Reihe davon…

Ich sage ja immer: „Alles im Leben hat einen Sinn!“ Auch wenn dieser sich manchmal nicht unmittelbar erschließt. Allerdings führt das dazu, dass ich im Nachhinein oftmals entsprechende Aha-Erlebnisse habe – dadurch dass sich für mich Dinge erschließen, die ich vorher noch nicht wusste. Entweder weil ich mich nicht dafür interessiert habe, nicht danach gesucht habe, Vorwände oder Glaubenssätze hatte, die nicht unbedingt förderlich für mich waren oder es schlichtweg nicht wusste bzw. kannte. Und trotzdem: gerade dadurch habe ich inzwischen einen reichen Schatz an Erfahrungen, Visionen, die ich in die Welt tragen möchte und schlussendlich meinen Traumberuf, sogar Berufung gefunden.

 

Station 1

Bis dahin war es ein langer Weg. Zumindest beruflich. Lange Zeit wusste ich überhaupt nicht, was ich wirklich mal werden wollte. Ich spielte als kleines Mädchen zwar so einiges durch – Ärztin, Rechtsanwältin, Sängerin, … Was ich auf jeden Fall schon immer wollte, etwas mit Menschen zu tun haben. Sprachen fand ich auch toll. Ich entschied mich dann zunächst für das Hotelfach. Das war durchaus spannend und abwechslungsreich, weil man während der Ausbildung ja alle Abteilungen durchläuft. Ein Jahr nach meiner bestandenen Prüfung fand ich das Hoteldasein nicht mehr ganz so spannend. Privat hatte ich nur noch mit Kollegen zu tun. Wenn ich frei hatte, waren meine anderen Freunde studieren oder arbeiten und umgedreht. Das war es also nicht.

Station 2

Über eine Freundin bin ich dann zu einer Medienfirma gekommen. Habe von Sekretariat, über Buchhaltung, über Controlling irgendwann die Leitung Controlling ausgeübt. Alles mehr oder weniger learning-by-doing. Okay nebenbei habe ich zumindest bis zum Vor-Diplom noch WiWi an der Fernuni Hagen studiert. Also grundsätzlich ganz erfolgreich, aber nicht erfüllend.

In einem Seminar hatte ich das erste Mal mit Psychologie im Arbeitsumfeld zu tun. Das fand ich megaspannend. Ich überlegte, ob ich nicht Psychologie studieren sollte. Entschied mich aber dagegen, weil ich doch schon viel zu alt dafür war.

Station 3

Zeitgleich hatte ich mich um eine neue Stelle im kaufmänn-
ischen Bereich beworben. In einer Fernsehproduktionsfirma wurde ich dann kaufmännische Leiterin. Auch hier fühlte ich mich zunächst pudelwohl. Es gab viel zu tun, viele neue Themen und ganz wichtig für mich sehr viel Freiraum und selbständiges Arbeiten. Irgendwann ließ das dann wohl auch wieder nach. Es wiederholt sich irgendwann alles.

Ich hatte viele Ideen, was mich mehr interessieren könnte: Innenarchitektur oder irgendetwas mit alten Häusern oder Coaching.

Station 4

Im letzten Jahr meiner Festanstellung hatte ich dann auf eigenen Wunsch ein Führungskräfte-Coaching. Da hatte ich dann mein erstes großes AHA-Erlebnis: ich darf ruhig etwas Neues anfangen!!! Ich muss schließlich noch über die Hälfte meines Arbeitslebens arbeiten… Manchmal muss einem das ja gesagt werden oder besser gesagt, mir wurde die richtige Frage gestellt.

Uiii, das hat den Schalter umgelegt. Ich wollte unbedingt diese Ausbildung zur Fachtrainerin für Business & Consulting und für psychologische Beratung machen. Und siehe da, das hat dann auch alles geklappt.

Station 5

Danach war ich dann noch einmal ein wenig am Umherirren. Ich wollte eine Anstellung im Personalbereich annehmen und mich dann „nebenbei“ selbständig machen.

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich auch während meiner Zeit in der Fernsehproduktionsfirma Mutter geworden bin???? Das hatte ich dabei nicht berücksichtigt. Seltsamerweise fand ich auch keine Anstellung und das, obwohl ich doch ausgerüstet war mit jeder Menge Berufserfahrung und frischer Weiterbildung.

Dann kam das nächste große AHA-Erlebnis. Da fragte mich doch eine Bekannte: „Wann willst Du das denn nebenbei machen? 30 Stunden Festanstellung (mindestens!), 2 Kinder und dann eine Selbständigkeit aufbauen? …und außerdem, Du bist doch prädestiniert für die Selbständigkeit!“

Station 6

So – nun also Fokus darauf und hübsch eins nach dem anderen. Und schwupps hatte ich quasi aus dem Nichts erst einmal einen Auftrag bei einem Bildungsträger. So gab es erst einmal finanzielle Sicherheit im Sinne der Existenzsicherung. Wie das dann mit anderen Kunden aussieht und wie Vermarktung funktioniert, darum wollte ich mich dann „nebenbei“ kümmern.

Blöderweise lief das dann auch nicht so wie geplant. Und so tat ich dann erst einmal das, was mir bis dato so bekannt war. Mein Mann gestaltete meinen Internetauftritt, ich verteilte Flyer, schaltete eine Anzeige, ging auf Netzwerktreffen. Mit mäßigem Erfolg! Ich holte mir ein Buch, wie Kaltakquise funktioniert. Das war topp! Grundsätzlich konnte ich der Herangehensweise zustimmen und die Art und Weise gefiel mir. Dennoch tat ich mich äußerst schwer damit.

Station 7

Tja und dann tauchte ich ein in die Online-Welt! Bis dato erschien mir das zu anonym, irgendwie unwirklich. Weit gefehlt! Ich war total begeistert davon, was für Möglichkeiten sich da auftaten!

Und ja – jetzt ist da etwas möglich, was genau zu mir und meinem Leben passt.

Und – um beim Thema zu bleiben, es folgte eine ganze Salve an AHA-Erlebnissen und Sinn-Erkenntnissen:

1. Ich will ganz viele Frauen mit meinem Angebot, meiner Vision von einer modernen Arbeitswelt erreichen. Das kann ich nicht schaffen, wenn ich aufgrund meiner Jungs nur regional in Unternehmen Seminare halte. Hinzu kommt, dass ich meine Wunschkundin bei einer Kaltakquise höchst selten persönlich erreiche. Und die Betreuung meiner Kinder wäre dann auch immer noch ein Balanceakt mit viel Organisation.

 

2. Früher habe ich immer geglaubt, ich kann ganz viel und nichts richtig. Heute weiß ich, ich kann ganz viel und das auch richtig gut. Ich habe nämlich das erste Mal etwas von Scanner-Persönlichkeiten und Vielbegabung gelesen. Beim Test stellte ich dann fest: Huch, das trifft ja voll und ganz auf Dich zu… Das erklärte mir sehr viel!

 

3. Arbeiten und Geld verdienen darf Spaß machen!

 

4. Verkaufen macht Spaß, sofern die Art und Weise zu mir passt!

 

5. Angekommen! Es fühlt sich einfach großartig an, weil ich endlich mein Ziel kenne und ich weiß, worauf ich hin arbeite und was ich tun möchte!

Klar frage ich mich hin und wieder nach einem Warum. Ich hätte doch schon mal viel eher darauf kommen können und warum das immer alles so lange dauern muss bei mir?!

Es wird seinen Sinn haben und ich werde es verstehen, wenn es an der Zeit dafür ist…

Denn meine Erkenntnis ist und bleibt:

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„Alles im Leben hat einen Sinn!“

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 Sonnige Grüße

Eure Nicole

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade von David Goebel – er hat dazu aufgerufen, über ein eigenes Aha-Erlebnis zu schreiben und die Erkenntnis daraus festzuhalten.

http://wp-coach-caddy.de/aha-erlebnis-und-erkenntnis-blogparade/

2 Comments

  • Nicole Thieme

    Donnerstag, 27. August 2015

    Hi David,

    danke Dir für die Einladung! Ich bin schon ganz gespannt auf Deine Visualisierung. Die werde ihc dann sofort verwenden!

    Liebe Grüße
    Nicole

  • David Goebel

    Donnerstag, 27. August 2015

    Hi Nicole,

    danke für deinen Artikel und für deine Teilnahme an der Blogparade. Beim Lesen entstand sofort ein Bild in meinem Kopf und das werde ich dann auch für dich skizzieren.

    Liebe Grüße,
    David

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