Lebe Deinen Traum

MEIN LEBENSWEG

Eigentlich würde ich irgendwo in einem Hotel arbeiten...

Denn mit einer Ausbildung zur Hotelfachfrau begann mein Berufsweg nach dem Abitur. Als Kind hatte ich zuerst den Wunsch Ärztin zu werden. Ich stellte mir vor, anderen Menschen helfen zu können, Anerkennung und Erfüllung zu finden. Irgendwann wollte ich das dann doch nicht mehr. Was wohl hauptsächlich daran lag, dass ich anderen nicht weh tun wollte. (Anmerkung: Ich konnte viel später in meinem Leben meinen Kindern auch keine Fingernägel schneiden, als sie Babys waren. 😉 ) Gespräche mit meiner Großmutter und meinen Freundinnen fand ich immer sehr spannend. Dennoch wusste ich lange Zeit nicht mehr so genau, was ich werden wollte. Ich hatte keine besonderen Schwerpunkte in der Schule. Sprachen haben mir Spaß gemacht und mit Menschen wollte ich zusammen arbeiten. Mein Vater hatte die Vorstellung, ich sollte Diplomatin werden, weil ich so diplomatisch war, schon als Kind. Das wollte ich nicht. Zum Einen konnte ich mit dem Begriff damals noch nicht so viel anfangen und zum Anderen bedeutete es für mich, immer in fernen Ländern unterwegs zu sein und das wollte ich nicht für immer, weil ich auch mal Familie haben wollte. Heute weiß ich, dass ich mich schon in jungen Jahren dafür interessiert habe, was die Menschen bewegt und sehr empathisch war.

Inzwischen habe ich viel gelernt - an eigener Lebens- und Berufserfahrung und in meinen Coaching- und Trainer-Ausbildungen. Und diese Erkenntnisse, Visionen und Träume will ich gern mit Dir teilen und Dich bei Deinem (Berufs-) Lebensweg begleiten - damit Du nicht soooo lange suchen musst wie ich. 😉

 

WIE MEINE SUCHE BEGANN...

Die Ausbildung fand ich durchaus interessant, war sie doch abwechslungsreich durch die unterschiedlichen Abteilungen, die wir Auszubildenden durchliefen. Auch war ich dort bereits recht erfolgreich. Schon zu Beginn durfte ich den Spätdienst in der Bar allein übernehmen. Die Barkeeperin hatte gekündigt und so wurde schnell Ersatz benötigt. Da ich die Erwartungen erfüllt habe, blieb es für die 3 Monate, in der ich während der Ausbildung für die Bar eingeteilt war, dabei. Später haben wir als Azubis auch mal allein Spätdienst am Empfang bei vollem Haus gemanaget oder ich habe in der Debitorenbuchhaltung die Urlaubsvertretung übernommen. Ich fühlte mich gut, wenn ich erfolgreich war und das ohne große Anstrengung. Nach der Ausbildung wurde ich übernommen. Aber schon nach einem halben Jahr habe ich angefangen, nach neuen Herausforderungen zu suchen. Auch weil das Arbeiten im Hotel für mich doch nicht so schillernd war, wie ich mir das ausgemalt hatte. Ich startete noch einmal neu mit meiner kaufmännischen Karriere: von der Sekretärin zur Buchhalterin zur Controllerin zur Leiterin des Controllings. Nach 10 Jahren wechselte ich das Unternehmen und wurde Kaufmännische Leiterin und Prokuristin in einer mittelständischen Fernsehproduktionsfirma. In dieser Zeit habe ich immer sehr selbständig und eigenverantwortlich gearbeitet, da meine Vorgesetzten jeweils in anderen Städten lebten, viel unterwegs waren oder sogar zwei Firmen hatten. Ich habe das nie als etwas Besonderes empfunden, weil ich mich immer schnell und gern neuen Aufgaben widmete und mir alles aneignete, was ich benötigte. Trotzdem habe ich immer wieder gegrübelt, was ich anders machen konnte. Was mir so richtig Spaß machen würde...

DER ERSTE IMPULS...

Eines Tages bekam ich den ersten Impuls für meinen neuen Weg; auch wenn es bis dahin noch eine Menge Impulse geben durfte. Bei einer Seminarreihe, an dem ich während meiner Zeit als Controllerin teilnehmen durfte, fand ich die beiden Wochen am spannendsten, in denen es darum ging, wie Teams funktionieren, wie ich mich selber präsentiere. Mein Interesse an Psychologie war geweckt, schlummerte allerdings wie erwähnt noch eine ganze Weile vor sich hin. Stattdessen haderte ich mit mir und meiner Führungsrolle, wenn meine Kollegin – so ganz anders als ich – sehr autoritär führte. Das lag mir so gar nicht. Da mein Chef meine Kollegin jedoch offensichtlich mehr anerkannte in ihrem Tun, hegte ich lange Zeit Zweifel an mir selbst. Ich hätte mir damals jemanden gewünscht, der mich berät und ernsthaft fördert. Eine/n Mentor/in, die mich in meinem Tun bestärkt und wertvolles Feedback gibt. Im Grunde habe ich erst im nachhinein verstanden, dass ich eine ganz andere Persönlichkeit bin und dadurch auch ganz anders führe. Die Menschen stehen für mich im Vordergrund. Das finde ich spannend. Vielleicht ein Grund, weshalb Menschen Vertrauen zu mir haben, mich gern um Rat fragen und mich für kompetent halten.

DIE SUCHE GEHT WEITER...

Als ich dann Mutter wurde, stellte sich noch einmal ganz explizit für mich die Frage, was ich in meinem Leben wie erreichen wollte. Ich konnte mir so viel vorstellen, aber nix Konkretes; auch wegen der "vermeintlichen" Sicherheit. Schließlich hatte ich nun nicht mehr nur die Verantwortung für mich allein, sondern bald für 2 weitere kleine Wesen. Das Blöde war, dass ich immer sehr vielseitig war. Was dazu führte, dass ich früher oft dachte: Ich kann ganz viel, aber nichts richtig gut. Stimmte erfreulicherweise nicht. 🙂 Heute kann ich sagen: Ich kann ganz viel und das auch noch gut. Was es leider nicht leichter macht, einen Beruf zu finden, der einen dauerhaft erfüllt. Zunächst ging ich unterschiedlichen Interessen in meiner Freizeit nach. Unser altes Haus renovieren (Vielleicht sollte ich etwas mit Innenarchtiktur machen?), malen, nähen, filzen, häkeln, kochen usw.

Ich blieb also weiterhin in dem Unternehmen. Als ich schwanger war, hatte ich mir gedacht, dass ich nun auch einige Arbeiten im Home Office erledigen könnte und damit meine Zeit besser einteilen könnte, um weiterhin meine Aufgabe als Führungskraft optimal zu erfüllen und auch Zeit für meinen Sohn zu haben. Leider gestaltete sich das als äußerst schwierig, weil mein Chef und ich völlig verschiedene Werte und Ansichten dazu hatten. Für mich war und ist Vereinbarkeit von beruflich und privat ein ganz wichtiges Thema, um ein erfülltes und zufriedenes Leben zu genießen. Für meinen Chef gab es im Grunde nur ein entweder oder... Mit der Erziehung meiner beiden Söhne und unter diesen beruflichen Voraussetzungen wuchs daher der Wunsch und die Überzeugung, dass es doch auch anders gehen muss. Das ein beiderseitiges Geben und Nehmen sowohl für ein Unternehmen als auch für dessen Mitarbeiter viel gewinnbringender sein würde.

1 1/2 Tage, die mein Leben veränderten...

Um Klarheit für mich zu gewinnen, habe ich selber ein Coaching gemacht. Danach wusste ich endlich, was ich wirklich beruflich machen will! Hatte ich mich so lange so oft "klein" oder zu "alt" oder zu "..." gefühlt, habe ich plötzlich unendlich viele Dinge für mich erkannt; mich kennen und schätzen gelernt. Ich war plötzlich voller Selbstvertrauen. Plötzlich wusste ich es: Coachen - Das ist die Aufgabe, nach der ich schon immer gesucht habe.

Ich kann mich noch ganz genau erinnern: Voller Tatendrang und trotzdem klopfendem Herzen, wie sich jetzt alles ändern MUSS, fuhr ich über die Autobahn von Osnabrück zurück nach Hemmingen; begleitet von Adele und "Rolling in the deep" (Mein Aufbruchs-Motivations-Song). Ich schaute nach möglichen Ausbildungen und entschied mich dann für Quid agis. Anschließend bereitete ich mich auf den Ausstieg aus meinem "alten" (Berufs-)Leben vor, der nur noch ein paar Monate dauerte.

Ich habe die Ausbildungen zur Fachtrainerin für Business & Consulting und für psychologische Beratung absolviert, in denen ich NLP, systhemische Ansätze, TA, etc. anwenden lernte. Sogar die Zulassung als Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie habe ich erhalten. (Auch wenn ich nicht therapeutisch tätig bin, gibt mir das doch die Sicherheit in der Zusammenarbeit mit Menschen und ich weiß, wo meinen eigenen Kompetenzen Grenzen gesetzt sind!). Anschließend habe ich mein Wissen noch mit dem Abschluss als NLP-Practitioner und NLP-Master erweitert. Und wer weiß, was ich da noch alles für mich finde, was ich dann wieder weitergeben kann... 🙂

„Weck, was in Dir steckt!“

Heute gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungen als Coach, Trainerin und Mentorin in meinen Online-Kursen und in Seminaren und Einzelcoachings vor Ort weiter und habe ein eigenes Netzwerk gegründet.

Als Impulsgeberin, Persönlichkeitsentfalterin und auch als Führungsfee ermutige ich insbesondere "junge" Frauen ihre Talente zu entdecken, ihr Potential zu entfalten, Zweifel zu beseitigen: Klarheit zu haben, Mut IHREN Weg zu gehen mit ganz viel Selbstbewusstsein. Denn wenn Du weißt, was Dir Spaß macht, wirst Du auch Erfolg haben. Wie auch immer Du das für Dich definierst.

Oder wie ich es meinen Jungs erzähle: “Ich unterstütze Frauen, ganz viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit zu haben...!“

Denn das schönste an meiner Arbeit ist, wenn sich wieder eine junge Frau mit strahlenden Augen ihrer eigenen Stärken und Wünsche bewusst ist, ihre Kompetenzen kennt und ihren Weg geht... Entspannt erfolgreich mit ihrer ganz eigenen (Führungs-) Persönlichkeit.